Warum ist es überhaupt so wichtig, einen Burnout zu verhindern? Weil Burnout-Prävention so viel einfacher ist als Burnout-Therapie. Zu verhindern, dass man krank wird, ist viel einfacher als wieder gesund zu werden, wenn man bereits krank ist. Das ist wie im Sport: Wenn das Bein erst einmal gebrochen oder die Bänder gerissen sind, dann dauert es sehr lange, bis alles wieder zusammenwächst – und man ist auf gute Ärzte und Fachleute angewiesen. Das ist dann Therapie.

Wenn man hingegen rechtzeitig die Muskulatur stärkt und die Beweglichkeit verbessern kann, dann kann ein Bänderriss unter Umständen verhindert werden. Das wäre dann Prävention: Sie verhindern, dass überhaupt erst etwas Schlimmes passiert. Prävention erfordert nur einen Bruchteil der Zeit und Energie, die man für die Therapie braucht. Und man ist nicht auf Spezialisten angewiesen, denn Prävention ist meistens einfach und kann in Eigenregie gemacht werden. Darüber hinaus kostet sie – im Vergleich zu einer Operation – nicht annähernd so viel Geld. Bei Burnout bekommen das insbesondere Firmen zu spüren: Ein Mitarbeiter, der über Monate hinweg krankgeschrieben ist und ausfällt, verursacht hohe Kosten – dazu bleiben Projekte liegen, ggf. können Liefertermine nicht eingehalten werden.

Warum also ist bei Burnout Vorsorge besser als Nachsorge?

  • Viel weniger Aufwand
  • Viel geringere Kosten
  • Jede Menge erspartes Leid

Burnout-Prävention oder Burnout-Therapie? Das kommt drauf an!

Burnout-Prävention kann eine Therapie niemals ersetzen. Wenn es einmal zu spät ist, gibt es keine Alternative mehr zur Therapie. Wer noch keinen Burnout hat, der sollte natürlich alles für die Burnout-Prävention tun. Für wen es hingegen bereits zu spät ist, der kann sich meistens nicht mehr selber helfen und muss sich unbedingt an einen Facharzt und/oder Psychotherapeuten wenden. Der Hausarzt ist auch eine gute erste Anlaufstelle. In diesem Fall können Burnout-Prävention und Selbsthilfe eine therapeutische Behandlung nicht mehr ersetzen!

So schützen Sie sich vor Burnout

Besser ist es natürlich, wenn es gar nicht erst soweit kommt. Wie Sie die Burnout-Prävention erfolgreich betreiben, das zeigen wir Ihnen in unserem Post: „3 klare Zeichen, dass ein Burnout droht – und wie Sie ihn verhindern