Resilienz

Resilienz ist die Fähigkeit eines Menschen, auch bei anhaltend hohen Stress-Belastungen oder traumatischen Ereignissen gesund zu bleiben – und zwar körperlich wie psychisch. Wer resilient ist, der hat eine gute Widerstandsfähigkeit gegen alle Arten von Stress und Krisen. Und weil die Stress-Belastungen in einer immer schneller werdenden Welt sich weiter zuspitzen werden, stellt Resilienz die vielleicht wichtigste individuelle Kompetenz in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts dar.

Resilienz ist der natürliche Schutzfaktor gegen Stress-Erkrankungen und Burnout. Resilienz ist an sich ein positives, lösungsorientiertes Konzept: Es geht nicht (nur) um die Vermeidung von Krankheit, sondern primär um die Förderung von Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. Nichtsdestotrotz stellt Resilienz-Förderung eines der besten Anti-Stress- und Anti-Burnout-Trainings dar.
In der Arbeit mit Unternehmen hat das Thema Resilienz den Vorteil, dass nicht auf „triggernde“ Begriffe wie „Burnout“ oder „Krankheit“ zurückgegriffen werden muss, die bei manchen Menschen Angst oder gar Ablehnung hervorrufen. Statt der „Vermeidung von Krankheit“ geht es beim Resilienz-Training vielmehr um die „Stärkung der eigenen Gesundheit“, statt „Burnout-Prävention“ geht es um „mentale Fitness“.

Der große Gegenspieler von Resilienz ist Stress – und damit auch Burnout. Wie lohnenswert Resilienz-Training ist, lässt sich am besten durch die Kosten von Stress- und Burnout-Erkrankungen angeben. Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz schätzt die volkswirtschaftlichen Folgekosten von Burnout alleine in der Europäischen Union auf rund 20 Milliarden Euro jährlich. Diese Kosten entstehen größtenteils durch den Ausfall wertvoller Mitarbeiter und spezialisierter Fachkräfte: Die Anzahl der burnout- und stress-bedingten Krankschreibungen stieg laut Bundespsychotherapeutenkammer seit 2004 um 700%, die Anzahl der betrieblichen Fehltage um nahezu 1400%. Gegenwärtig werden 5% aller Krankschreibungen bzw. 12,5% aller betrieblichen Fehltage durch psychische Erkrankungen verursacht (Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer: BPtK-Studie zur Arbeitsunfähigkeit. Psychische Erkrankungen und Burnout 2012)

  • Ihre Mitarbeiter auf die intensiven Anforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten
  • Belastbarkeit und Stress-Resistenz der Mitarbeiter steigern
  • Effizienz und Effektivität der Mitarbeiter auch unter Druck erhalten
  • Teure und langwierige Ausfälle verhindern
  • Das Prinzip „Resilienz“ verstehen und für sich selbst nutzen
  • Ein individuelles Resilienz-Training erstellen und die eigene Stress-Fitness langfristig steigern
  • Resiliente Teams durch intelligente Mitarbeiter-Führung
  • Resiliente Mitarbeiter durch intelligente Organsiationsstrukturen und Arbeitsprozesse
  • Ressourcen aktivieren: eigene Stärken und Kompetenzen strategisch nutzen
red pawn standing among a crowd of blue pawns

Unser Trainings-Konzept

  • Gehirngerecht strukturiert
  • Fesselnde Präsentationen, mitreißend vorgetragen
  • Professionelles Feedback
  • „Wettkampfnahes Training“
  • Übungen anhand von typischen Situationen
  • Auf dem neuesten Stand der Wissenschaft

Unsere Trainings-Strategien

  • Resilienz-Fitness-Training
  • Resilienz verstehen und als Schutz nutzen
  • Individuelle Resilienz-Trainingspläne
  • Persönliche Schutzfaktoren stärken
  • Stress-Resistenz steigern
  • Vor Burnout schützen
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Resilienz: vorher oder nachher?

Plant growing through dry cracked soil
Wenn sich ein Profi-Sportler erst einmal schwer verletzt hat, dann ist ihm mit Prävention nicht mehr geholfen. Wer einen Bänderriss erleidet, der kann darauf nicht mit massivem Krafttraining und Dehnung reagieren. Das hätte vorher geholfen – nun, da das Band gerissen ist, müssen andere Methoden her: Therapie, Reha, usw.

Genauso ist es bei der Resilienz: Wer bereits einen akuten Burnout hat, der ist zunächst einmal mit anderen Dingen beschäftigt. Resilienz muss vorher trainiert werden: vor dem Wettkampf, vor der Überlastung, vor der Krise. Bei einem akuten Burnout-Fall ist ein Resilienz-Training erst im Zuge der Wiedereingliederung und der Rückfall-Prävention sinnvoll.

Unser Resilienz-Training stärkt im Vorhinein die individuelle Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit. Wer eine gute Resilienz und Stress-Fitness hat, der verarbeitet unumgängliche Belastungen besser, erholt sich schneller – und kommt immer wieder zurück zu gewohnter Stärke (lat. resilire = zurückspringen).

Resilienz für Einzelpersonen

Resilienz kommt zunächst aus dem Englischen (resilience/resiliency) und bezeichnet dort die Widerstandsfähigkeit eines Materials, das auch bei hohen Belastungen nicht bricht – entweder weil es extrem fest oder sehr elastisch ist. Ursprünglich kommt das Wort aus dem Lateinischen: „resilire“ bedeutet soviel wie „abprallen“. Wer also resilient ist, an dem prallen Schicksalsschläge ab – zwar nicht in dem Sinne, dass er davon nicht getroffen wird, sondern eher im Sinne eines elastischen „Zurückkommens“.

Resilienz können Sie mit einem Fußball vergleichen. Das lateinische „resilire“ bedeutet soviel wie „abprallen“. Ein Fußball verkörpert die Fähigkeit des „Abprallens“ sehr anschaulich: Sie können den Ball mit einer enormen Gewalt gegen eine Betonwand schießen, ohne dass er – trotz der hohen Belastung – dabei platzt. Das liegt daran, dass ein Fußball elastisch genug ist, um „zurückzuspringen“. Genau das meint Resilienz: Den Aufprall hoher Belastungen abpuffern und diese Energie in die gewünschte Richtung zu lenken, ohne dabei zu erkranken.

Wir sind es mittlerweile gewohnt, alles zu trainieren: Unseren Körper trainieren wir im Fitness-Studio. Unsere beruflichen Fähigkeiten entwickeln wir in der Schule und optimieren sie an der Uni. Unseren Hobby-Sport vermessen wir mit Pulsuhren und Trainingsplänen, oder wir gehen regelmäßig zum Mannschafts-Training und … trainieren!
Es ist für uns zur Selbstverständlichkeit geworden, unsere körperliche Fitness zu trainieren. Warum aber trainieren so wenige Menschen ihre mentale Fitness? Warum wissen wir so wenig über die verschiedenen mentalen „Sportarten“? Stress, Burnout und Depression sind weltweit mittlerweile die Volkskrankheit Nr. 1, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt. Wäre das nicht ein guter Grund, endlich auch unsere Resilienz zu trainieren?

Brown bear standing against a tree

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Coaching

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Training

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